LTE Flatrate Vergleich

Schätzungsweise 20 globale Mobilfunkbetreiber werden 2010 LTE in vollem Umfang anbieten. Long Term Evolution ist gegenwärtige Kommunikationstechnologie, die mit höchsten Übertragungsgeschwindigkeiten nach Testphasen bereits in wenigen Monaten kommerziell und flächendeckend angeboten werden. Ein LTE Flatrate Vergleich wird dann global möglich sein, etwa zwischen den US-amerikanischen Mobilfunkkonzernen Verizon Wireless und U.S. Cellular sowie den japanischen Firmen NTT DoCoMo und KDDI. Doch auch Europa beginnt: Telia Sonera startete bereits Mitte Dezember 2009 mit LTE-Flächendeckung in Oslo und Stockholm, die radikale Erweiterung von Serviceabdeckung in Schweden ist in Sicht. Des Weiteren sind es die Firmen Telenor und Tele2, die 2010 in Europa am schnellsten und großflächigsten ihre LTE-Dienste anbieten werden. Deutschland kennt bereits Testprojekte der T-Mobile in NRW (Herscheid), Wittstock und flächendeckend in Innsbruck, auch die anderen Mobilfunkanbieter wie Vodafone, O2 und E-Plus verfügen über Kapazitäten, die von der Bundesnetzagentur bereits versteigert wurden. Eine weitere Auktion dieser Art wird nächstes Jahr noch folgen. Handynetze werden sich in Leistung und Schnelligkeit verzehnfachen und somit ist überall mobiler Internetempfang auf höchstem Niveau möglich. Das heisst: Videos werden mit hoher Auflösung übertragen, viele Personen gleichzeitig können mit einem mobilen Endgerät in Echtzeit im Internet an Online-Spielen beteiligt sein oder selbst mit dem Handy können große Dateien sekundenschnell heruntergeladen werden. Mehr noch: GPS-Navigation und auch andere Programme, die direkt mit dem Internet zusammengeschlossen werden, können von Mobilfunkgeräten mit derselben Kapazität empfangen, erfasst, angezeigt und bedient werden, wie es bisher von Notebooks oder PCs bekannt ist. Bandbreiten von 300 Megabit pro Sekunde im Downlink und 75 Megabit pro Sekunde im Uplink werden Standard - der Datenbeschleuniger des UTMS Systems (HSPDA) würde maximal nur 28 Megabit pro Sekunde leisten können. Lediglich sind noch neue Antennen ortsbedingt notwendig, um lückenlose Abdeckung zu ermöglichen. Nach dem Jahr 2010 wird die Bevölkerung in den Ländern des westlichen Zivilisationsstandards kaum noch die Notwendigkeit erkennen, sich an so etwas wie ortsgebundene Internetanschlüsse mit ISDN-Einwahl erinnern zu müssen.